Newsletter Nr. 3/2009 - ISL-Studie: gute Argumente für Container
 
   
  Besuchen Sie www.buss-capital.de 10.03.2009  
 
 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Containerleasing kann sich schnell auf Nachfrageschwankungen einstellen. Deshalb hat es andere, erheblich flachere Marktzyklen als die Schifffahrt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das renommierte Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) im Auftrag von Buss Capital erstellt hat.

Der Buss-Capital-Newsletter fasst die wichtigsten Ergebnisse für Sie zusammen. Wenn Sie Interesse an der vollständigen Studie haben, kontaktieren Sie einfach Ihren Ansprechpartner.

1. Der Containerverkehr wird weiter wachsen.

Die Nachfrage nach Containertransporten ist weiterhin hoch. So wuchs der weltweite Containerumschlag im Jahr 2008 um 5,5%. Auch für 2009 erwartet das ISL keinen Rückgang, sondern ein - wenn auch geringes - Wachstum von +1%. Weil der Containerverkehr 2010 auf seinen langfristigen, stabilen Wachstumstrend zurückkehren wird, bezeichnen die Bremer Transportexperten die voraussichtliche Marktentwicklung 2009 als "Delle" und fassen die Situation so zusammen:

"Die Gesamtdynamik der Containerschifffahrt wird nicht von einzelnen schwächeren Monaten oder Jahren gefährdet. Die Containerschifffahrt bleibt auch zukünftig der am dynamischsten wachsende Hauptschifffahrtsmarkt, und die verfügbaren langfristigen Prognosen - die von einem durchschnittlichen Wachstum des Containerumschlags von 6 bis 6,5% p.a. bis 2020 ausgehen - sind nach wie vor als realistisch bzw. konservativ einzustufen."

2. Es gibt kein Überangebot an Containern.

Die ISL-Studie stellt klar: Weil es momentan zu viele Schiffe gibt, gibt es nicht automatisch auch zu viele Container. Der Grund liegt in der sehr flexiblen Containerproduktion:

Laut ISL "ist wegen der kurzen Produktionszeiten und der relativ geringen Kosten des Marktausstiegs nicht mit nennenswerten längeren Engpässen in der Versorgung oder einer dauerhaften Überversorgung mit Containern zu rechnen."

3. Die Containerleasingraten korrelieren nicht direkt mit Charterraten.

Aufgrund der hohen Anpassungsfähigkeit des Containerangebots korrelieren die Containerleasingraten nicht direkt mit den Charterraten. Die ISL-Studie dazu:

"Auch in den letzten Monaten gab es zwischen der Entwicklung in der Containerschifffahrt mit den drastisch fallenden Charterraten und derjenigen auf dem Containermarkt keinen direkten Zusammenhang. Im Gegensatz zu den Charterraten für Schiffe sind die Leasingraten für Container zumindest in den ersten Quartalen 2008 in Anlehnung an die Baupreise gestiegen."

Aktuell leicht nachgebende Baupreise bieten deshalb "gute Gelegenheiten für die Zukäufe der Behälter" - und damit verbesserte Chancen für Containerfonds.

4. Die Reedereien werden vermehrt Container leasen.

Zu Zeiten starker Schifffahrtsmärkte haben die Reedereien vermehrt eigene Container gekauft. Der Anteil der Leasingcontainer an der Gesamtflotte ist deshalb gesunken. Laut ISL kehrt sich dieser Trend nun um:

"In der aktuellen Lage auf den Schifffahrtsmärkten ist davon auszugehen, dass der Anteil der Leasinggesellschaften wieder steigen könnte, da den Linien schwere Zeiten bevorstehen, in denen das weniger gewordene Kapital auch an anderer Stelle benötigt wird und auf die Möglichkeit des Leasens von Containern verstärkt zurückgegriffen werden dürfte."

Die aktuelle Marktsituation werde darüber hinaus dafür sorgen, dass die Leasingrenditen steigen - ein weiteres Argument für eine Investition in den Buss Global Container Fonds 6.

Mehr Informationen finden Sie auf der Fondsseite unter www.buss-capital.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Buss-Capital-Team

 

 
Newsletter abbestellen   |   Besuchen Sie www.buss-capital.de
 

Buss Capital GmbH & Co. KG
Am Sandtorkai 48 · 20457 Hamburg

Phone: +49 40 3198-1600
Fax: +49 40 3198-1648
info@buss-capital.de
www.buss-capital.de

Kommanditgesellschaft, Sitz: Hamburg
Amtsgericht Hamburg HRA 100327

Persönlich haftende Gesellschafterin:
Buss Capital Verwaltung GmbH, Sitz: Hamburg
Amtsgericht Hamburg HRB 90430
Geschäftsführung: Dr. Dirk Baldeweg,
Peter Kallmeyer, Dr. Johann Killinger, Marc Nagel