Sehr geehrte Damen und Herren,
nicht nur der Container selbst ist gleichzeitig stabil und äußerst flexibel, wie findige Architekten beweisen - auch der Containermarkt kann sich vergleichsweise schnell geänderten Bedingungen anpassen.
Warum die Containerflotte zurzeit schrumpft - und warum das gut für Containerfonds ist
Als sich im Herbst letzten Jahres die sinkende Nachfrage nach neuen Containern abzeichnete, stoppten die Containerhersteller ihre Produktion. Seitdem werden keine neuen Standardboxen mehr gebaut. Weil aber nach wie vor permanent ältere Container ausrangiert werden, schrumpft die Weltflotte zurzeit mit einer Rate von ca. fünf Prozent pro Jahr.
Wenn der Baustopp weiterhin anhält, wird es deshalb Ende 2009 rund eine Million TEU Container weniger geben als Anfang des Jahres. Eine Million TEU hätten aneinandergereiht eine Länge von gut 6.000 Kilometern - das entspricht der Strecke zwischen Hamburg und Neu-Delhi.
Die schrumpfende Containerflotte wirkt sich stabilisierend auf den Containermarkt aus: Größere Überkapazitäten wie in der Schifffahrt bauen sich kaum auf. Die Leasingraten für Container schwanken deshalb auch in viel geringerem Maße als die Charterraten für Schiffe.
Für Containerfonds eröffnen sich attraktive Chancen: Angesichts der verschärften Kreditvergabekriterien der Banken kaufen die Reedereien so gut wie keine eigenen Boxen. Sobald der Welthandel wieder an Schwung gewinnt, werden sie deshalb vermehrt auf Leasingcontainer zurückgreifen. Damit wird der Leasinganteil an der weltweiten Containerflotte steigen - ein gutes Argument für den Buss Global Container Fonds 6.
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Der Container für Sambia ist reisefertig
Der 20-Fuß-Container auf dem Schulhof der Staatlichen Gewerbeschule Metalltechnik in Hamburg-Wilhelmsburg ist mittlerweile vollgepackt mit medizinischem Gerät, Verbandsmaterial, Wäsche, Computern und anderen Hilfsgütern (wir berichteten). In monatelanger Eigeninitiative haben Lehrerkollegium und Schüler Sach- und Geldspenden gesammelt, um eine neugebaute Klinik im südlichen Sambia zu unterstützen.
Zur symbolischen Übergabe des Containers war der Initiator der Aktion, Milden H. Choongo, eigens aus London angereist. Sichtlich gerührt dankte er allen Helferinnen und Helfern. "Wir stehen nun kurz davor, ein bescheidenes Projekt abzuschließen, das für die lokale Bevölkerung aber sehr, sehr viel bedeutet." Choongo kümmert sich bereits seit neun Jahren um den Bau einer neuen Klinik in seinem Heimatdorf Simooya, der zu hundert Prozent aus Privatmitteln finanziert wird. Die Einwohner übernahmen sämtliche handwerklichen Tätigkeiten. Nach den letzten Malerarbeiten sei die Klinik jetzt fertig. Um den Betrieb aufnehmen zu können, fehlen lediglich noch die Gerätschaften und Hilfsgüter aus Hamburg.
Zustande gekommen war der Kontakt zur Wilhelmsburger Schule über eine langjährige Freundschaft zwischen Choongo und dem Lehrer Wilfried Lemcke. Verschiedene Geschäftsbereiche der Hamburger Buss-Gruppe unterstützen die Aktion: Buss Capital spendete einen gebrauchten Zwanzig-Fuß-Container, ein Mitarbeiter vom Buss Hansa Terminal stand den Schülern beim fachgerechten Containerpacken zur Seite, und der Chemie- und Pharmalogistiker Buss Safelox kümmert sich um Zollabwicklung und Papiere.
"Uns fehlen jetzt nur noch Sponsoren für den Seetransport nach Daressalam", erläutert Organisator Wilfried Lemcke. Interessenten können sich gern direkt an ihn wenden (E-Mail: wilfried-lemcke@gmx.net). Für den anschließenden Landtransport quer durchs südliche Afrika nach Simooya sorgen Milden Choongo und seine afrikanischen Partner. Einen Presseartikel aus dem THB können Sie unter diesem Link herunterladen.

Bild: Der Initiator der Spendenaktion, Milden H. Choongo, dankt seinem deutschen Partner Wilfried Lemcke, Lehrer an der Staatlichen Gewerbeschule Metalltechnik Hamburg-Wilhelmsburg
Zweitmarkt kreativ: Was Architekten aus gebrauchten Containern machen
Ausgemusterte Container erfreuen sich hoher Nachfrage - sei es als wetterfester Lagerraum oder sogenannte Einwegverpackung wie bei der von Buss Capital unterstützten Aktion "Container für Sambia" (siehe oben).
Kreative, ökologisch orientierte Architekten nutzen die vielseitigen Boxen sogar, um kostengünstig und schnell Gebäude zu konstruieren. Hier einige Beispiele:
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Buss-Capital-Team