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27.04.2020 · Newsletter Nr. 03/2020
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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Coronakrise gibt aktuell wenig Anlass für gute Nachrichten. Daher freuen wir uns umso mehr, dass unser Buss Immobilienfonds 2 über Plan aufgelöst wurde. Der Containerleasingmarkt schrumpft aufgrund der fehlenden Nachfrage – trotzdem muss das nicht negativ sein. Auf unserer Reise durch die 100-jährige Buss-Geschichte widmen wir uns in dieser Ausgabe den Jahren 1950 bis 1969.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und bleiben Sie weiterhin gesund.

In dieser Ausgabe:
- Buss Capital kann auch Immobilien: Buss Immobilienfonds 2 erfolgreich aufgelöst
- Update zur Coronakrise: Die Containerleasingflotte schrumpft langsam
- 100 Jahre Buss – Die Erfindung des Containers

Buss Capital kann auch Immobilien: Buss Immobilienfonds 2 erfolgreich aufgelöst

Das ca. 7.400 Quadratmeter große Büro- und Geschäftshaus "FORUM 1" in Böblingen südwestlich von Stuttgart, in das der Buss Immobilienfonds 2 investiert hat, wurde Ende 2019 – mit Nutzen- und Lastenübergang zu Ende März 2020 – an eine institutionelle Fondsgesellschaft verkauft. Das Objekt war zum Zeitpunkt des Verkaufs vollständig an den Zweckverband Böblingen/Sindelfingen vermietet.

325 Anleger können sich nun, auch aufgrund einer konservativen Ausschüttungspolitik, über eine Schlusszahlung in Höhe von rund 134 Prozent ihrer Beteiligungssumme freuen.

Damit übertrifft der Fonds insgesamt seine Planziele: Die Gesamtauszahlungen des Fonds liegen bei rund 189 Prozent vor Steuern für den Musteranleger nach rund 9 Jahren Laufzeit. Ursprünglich waren 176 Prozent vor Steuern nach 10 Jahren geplant. Die durchschnittliche jährliche Vermögensmehrung für den Musteranleger liegt mit rund 9,5 Prozent damit fast 2,5 Prozent über dem prognostizierten Prospektwert von 7 Prozent.

Update zur Coronakrise: Die Containerleasingflotte schrumpft langsam

Im letzten Newsletter haben wir über die Auswirkungen der Coronakrise auf die Containerleasingmärkte berichtet. Mit diesem Update wollen wir Ihnen eine aktuelle Markteinschätzung geben.

Mit Ausbruch der Coronakrise ist der Containerumschlag deutlich gesunken und die Nachfrage nach neuen Containern hat sich wie erwartet reduziert. Mit der Folge, dass die Containerhersteller ihre Containerproduktion zurückfahren. Aktuell wird für einen neuen Standardcontainer ein Preis zwischen 2.000 und 2.100 US-Dollar aufgerufen. Hierbei handelt es sich aber um einen theoretischen Preis, denn tatsächlich werden fast keine neuen Container gekauft oder gebaut. Während normalerweise in einem Zweischichtsystem in vielen Werken gearbeitet wird, produziert man aktuell nur in einer Schicht und dies auch nicht in allen Werken. Im Grunde unverändert werden fortlaufend ältere Container ausrangiert, wenn auch aktuell in eher unterdurchschnittlichen Mengen.

Wir erwarten, dass die Containerflotte im Jahr 2020 schrumpfen wird und sich somit der aktuellen Nachfrage (teilweise) anpasst. Neuvermietungen gibt es derzeit kaum und auch insgesamt ist der Markt von sehr geringer Aktivität geprägt. Hierin spiegeln sich sowohl eine abwartende Haltung von Marktteilnehmern als auch logistische Beschränkungen aufgrund der Coronakrise wider. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Zahlungskraft der Mieter zu legen, da diese in der Krise zunächst abnehmen wird. Wir werden diese Entwicklung weiter beobachten.

100 Jahre Buss – Die Erfindung des Containers

Was für Kodak die Einführung der Digitalfotografie war, war für den Stückguttransport die Erfindung des Containers in der zweiten Hälfte der 60er-Jahre. Der Container ermöglichte einen enormen Produktivitätssprung und machte in großen Teilen das klassische Stauereigeschäft – das Kerngeschäft von Buss – überflüssig.

Buss begann in Kooperation mit Containerleasinggesellschaften, Container zu vermieten. Darüber hinaus war Buss auch bei der Wartung und Reparatur von Containern in Hamburg führend.

Um im Hafenumschlag tätig zu bleiben, musste Buss "an Land gehen" und eigene Terminals betreiben. 1969 erwarb Buss das Terminal Rosskai und den dazugehörigen Schuppen 84.

Chronologie. Die Jahre von 1950–1969

1950er-Jahre – Die Wirtschaftswunderjahre
In den 1950er-Jahren erlebt Buss mit dem boomenden deutschen Export eine Blütezeit. Die Firma übernimmt unter anderem den Umschlag von Volkswagen im Hamburger Hafen und später auch in Emden.

1960er-Jahre – Erfindung des Containers
Die Erfindung des Containers Anfang der 1960er-Jahre revolutioniert den konventionellen Stückguttransport. Buss muss "an Land gehen" und eigene Terminals betreiben.

1966
Buss hat als Agent einer Containerleasingfirma seinen ersten Kontakt mit der Containervermietung.

1969
Buss übernimmt den Rosskai und damit seinen ersten Umschlagbetrieb.

Rechtlicher Hinweis: Der Erwerb der oben genannten Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Buss Capital GmbH & Co. KG
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