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18.09.2020 · Newsletter Nr. 06/2020
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Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlichen Glückwunsch, altes Haus! 100 Jahre Buss – das gelingt nicht vielen Unternehmen!

Wir haben Sie in den letzten Newslettern mit auf die Reise durch die Geschichte der Buss-Gruppe genommen. In diesem Newsletter zeigen wir Ihnen nicht nur die Vergangenheit, sondern geben auch einen Einblick in die aktuellen Geschäftsfelder der Buss-Gruppe. Und natürlich: Was gibt es Neues bei uns? Die neue Gesellschaft Buss Capital Invest bringt in Kürze ihr erstes Zinsinvestment.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und bleiben Sie gesund.

In dieser Ausgabe:
- Happy Birthday Buss!
- Die heutigen Geschäftsfelder der Buss-Gruppe im Überblick
- Buss Capital Invest: Neue Gesellschaft, erstes Zinsinvestment in Planung
- Buss Chronik der Jahre 2002 bis heute

Happy Birthday Buss!

Die Buss-Gruppe wird in diesen Tagen 100 Jahre alt. Viele Jahrzehnte war Buss vor allem ein Hafenunternehmen mit Terminals im Hamburger Hafen. Heute arbeiten rund 500 Mitarbeiter in den Geschäftsfeldern Hafenlogistik, Windenergie, Logistikimmobilien, Schifffahrt und Investments.

1920 im Hamburger Hafen gegründet

Kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs erlebte die Wirtschaft und damit auch der Hamburger Hafen einen Neubeginn. In diesem prosperierenden Umfeld gründete Gerd Buss, ehemaliger Offizier einer Reederei, die gleichnamige Stauerei. Das Unternehmen machte sich schnell einen Namen mit dem Be- und Entladen von Schiffen. Innerhalb von zehn Jahren entwickelte Gerd Buss gemeinsam mit seinem Bruder Hinrich die Gerd Buss Stauerei zu einer der größten in Hamburg.

Von der Stauerei zur maritimen Logistikgruppe

Nach dem Zweiten Weltkrieg prosperierte das Unternehmen – vor allem von den Wirtschaftswunderjahren bis in die 80er-Jahre. Aber: Die seit den 60er-Jahren rasch fortschreitende Containerisierung machte das Kerngeschäft der Buss-Gruppe, den konventionellen Hafenumschlag, zunehmend überflüssig. Buss musste sich neue Felder suchen.

Wichtige Meilensteine in der Buss-Geschichte waren der Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg (1945), der Zusammenschluss mit der Reederei Aug. Bolten zur Stärkung der Kapitalbasis (1970), der Einstieg in das Logistikimmobiliengeschäft (1995), die Übernahme der Buss-Gruppe durch den heutigen geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Johann Killinger (2002), die Gründung des Investmenthauses Buss Capital (2003), die Einigung mit der Stadt Hamburg über die Schließung aller Buss-Terminals im Hamburger Hafen (2009), der Einstieg ins Schifffahrtsgeschäft (2009) sowie der Aufbau des Windenergiebereichs (ab 2011).

Dr. Johann Killinger sagt: „Das 100-jährige Jubiläum haben wir erreicht, weil wir uns immer wieder an rasch verändernde Märkte anpassen konnten. Dafür möchte ich mich vor allem bei unseren Mitarbeitern bedanken. Und natürlich bei unseren Kunden und Geschäftspartnern, die uns teilweise schon über Jahrzehnte vertrauen.“

Die heutigen Geschäftsfelder der Buss-Gruppe im Überblick

Hafenlogistik

2016 musste das größte Buss-Terminal in Hamburg schließen: das Buss Hansa Terminals. Buss musste seinen Geschäftsbereich „Hafen“ neu ordnen. Heute bietet Buss in Hamburg maritime Werklogistikdienstleistungen an. Und be- und entlädt nach wie vor Schiffe als klassische Stauerei. Außerhalb Hamburgs betreibt Buss allein oder in Partnerschaften Terminals in Sassnitz, Stade, im niederländischen Eemshaven sowie einen Werkhafen in Duisburg. Die Hafenaktivitäten der Buss-Gruppe sind unter dem Namen „Buss Port Services“ zusammengefasst.

Logistikimmobilien

Ein Meilenstein in der Firmengeschichte war der Einstieg in das Logistik- und Logistikimmobiliengeschäft in den 90er Jahren. Der Bereich ist heute unter dem Namen Ixocon ein wichtiges Standbein der Buss-Gruppe. Das Geschäftsmodell basiert darauf, Logistikzentren zu entwickeln und nach erfolgreicher Fertigstellung an Investoren zu verkaufen. Einige Logistikimmobilien hält Buss im eigenen Bestand. Seit der Gründung des Geschäftsbereichs 1995 hat Ixocon 54 Projekte mit mehr als 800.000 m² Lagerfläche und einem Investitionsvolumen von mehr als 600 Mio. Euro realisiert. Geografischer Schwerpunkt war zunächst Hamburg. Heute entwickelt Ixocon Logistikimmobilien bundesweit. Das 2019 abgeschlossene Logistikprojekt für Amazon ist mit 150.000 m² das größte von Ixocon realisierte Logistikzentrum und auch für Amazon eines der größten in Europa.

Investments

2003 gründete Buss das Emissionshaus Buss Capital, das seitdem geschlossene Fonds im Bereich der maritimen Logistik konzipiert und vertreibt. Innerhalb weniger Jahre wurde Buss Capital Marktführer bei Containerfonds und zugleich ein wichtiger Finanzpartner für Containerleasinggesellschaften. 2006 refinanzierte Buss Capital die komplette Leasingflotte der chinesischen Leasinggesellschaft Florens für 860 Mio. US-Dollar. In den Folgejahren eschloss Buss Capital ab 2008 mit Immobilienfonds, Schiffsfonds und Fonds im boomenden Kreuzfahrtmarkt weitere Investitionsmärkte. Bislang haben rund 31.000 Investoren rund 1,1 Milliarden Euro Eigenkapital in insgesamt 88 Fonds und Direktinvestments sowie einen Alternativen Investmentfonds investiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen der platzierten Investments beläuft sich auf rund 2,5 Milliarden Euro.

Gerade bei Containerinvestments baute Buss Capital im Laufe der Zeit einen erheblichen Wettbewerbsvorsprung auf. Dies betrifft den Einkauf der Container, die Verwaltung der Containerportfolien und den Verkauf. Für die innovative Verbriefung von Containerinvestments für den US-Kapitalmarkt erhielt Buss Capital zweimal die Auszeichnung „Deal of the Year“ von der Finanzmarktorganisation „Marine Money“.

Schifffahrt

Die in Buss Shipping zusammengefassten Reedereiaktivitäten von Buss fusionierten 2017 mit der Traditionsreederei Leonhardt & Blumberg. Das neue Gemeinschaftsunternehmen betreibt mehr als 45 Containerschiffe. Die Befrachtung übernimmt Hanseatic Unity Chartering. Diese Gesellschaft mit Sitz in Hamburg und Singapur bündelt die Befrachtungsaktivitäten von fünf Reedereien: Bernhard Schulte, Reederei Nord, Borealis Maritime, Atlantic Lloyd sowie Leonhardt & Blumberg mit zusammen mehr als 210 Containerschiffen. Die Fusion erweist sich seit drei Jahren als ein ausgesprochen sinnvoller Schritt in der seit 2009 krisengeschüttelten Containerschifffahrt.

Windenergie

Das Buss Terminal in Eemshaven ist die Keimzelle des Bereichs Windenergie. Seit 2011 dient es vorrangig als Basishafen, um Offshore-Windparks in der Nordsee zu bauen und zu versorgen. Heute bietet Buss daneben auch Installation und Service von Windkraftanlagen an Land und auf See an. Zuletzt kamen drohnenbasierte Inspektionsleistungen und wetterunabhängige Blattreparaturbühnen dazu. Darüber hinaus gründete Buss mit lokalen Partnern Joint Ventures in Frankreich und den USA, um mit den Märkten im Bereich der erneuerbaren Energien zu wachsen. Seit 2019 sind alle Windenergie-Aktivitäten von Buss in der Holding „Buss Energy Group“ gebündelt.

Buss Capital Invest: Neue Gesellschaft, erstes Zinsinvestment in Planung

Buss Capital Invest ist die neue Gesellschaft von Dr. Johann Killinger. Sie konzipiert und vertreibt Sachwertinvestments außerhalb geschlossener Fonds und Direktinvestments – wie etwa auf Namensschuldverschreibungen oder digitale Kapitalanlagen.

Auch die neue Gesellschaft wird natürlich vom erfahrenen Geschäftsführertrio Dr. Johann Killinger, Dr. Dirk Baldeweg und Marc Nagel geleitet. Gemeinsam haben sie mehr als 50 Jahre Erfahrung in Strukturierung und Vertrieb von Sachwert-Investitionen, insbesondere in Container. Wesentlicher Partner bleibt dabei die Buss-Global-Gruppe in Singapur, die schon zahlreiche erfolgreiche Containerinvestitionen begleitet hat.

Buss Capital Invest plant zuerst, ein neues Investment aus dem Containermarkt zu initiieren. Marc Nagel, Geschäftsführer von Buss Capital Invest: „Mit der neuen Gesellschaft werden wir die Erfahrung aus über 88 aufgelegten Investments nutzen und zukunftsfähige Investments im Sachwertebereich strukturieren und vertreiben. Wir rechnen noch im Oktober mit dem Vertriebsstart des ersten Containerinvestment. Es wird dann das 78ste Containerinvestment sein, das wir initiieren.“

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Buss Chronik der Jahre 2002 bis heute

Nachdem Dr. Johann Killinger Buss übernommen hat, stellt er wichtige Weichen: Buss wird gesellschaftsrechtlich umstrukturiert, um weniger krisenanfällig zu sein. Außerdem beschließt Buss, neben dem Hafengeschäft, stärker zu diversifizieren.

Das klassische Hafengeschäft verliert an Bedeutung

2002 erfährt Buss aus der Zeitung, dass die Stadt im Mittleren Freihafen auf den Flächen, auf denen Buss seine Umschlagsterminals betreibt, ein weiteres großes Containerterminal plant. Buss hofft zunächst, dieses Terminal ggf. gemeinsam mit Partnern betreiben zu können. Die Stadt möchte das Terminal allerdings europaweit ausschreiben. Es beginnt ein jahrelanges Ringen um die Zukunft von Buss als Umschlagunternehmen im Hamburger Hafen. Aufgrund der unsicheren Zukunftsprognose im Mittleren Freihafen verliert Buss in den nächsten Jahren wichtige Kunden und schreibt infolgedessen hohe Verluste. Erst 2009 einigt sich Buss nach jahrelangem Existenzkampf mit der Stadt Hamburg, die Terminals gegen eine Abfindung an die Stadt zurückzugeben.

Buss richtet seine Hafenaktivitäten neu aus

Nicht zuletzt die hohen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Schließung des Buss Hansa Terminals 2016 machen eine Neuordnung des Geschäftsbereichs „Hafen“ notwendig. Heute bietet Buss in Hamburg maritime Werkslogistikdienstleistungen und klassische Stauereidienstleistungen an, auch wenn dieses Geschäft im Hamburger Hafen kaum noch Relevanz hat. Außerhalb Hamburgs betreibt Buss allein oder in Partnerschaften Terminals in Sassnitz, in Stade, im niederländischen Eemshaven sowie einen Werkhafen in Duisburg. Die Hafenaktivitäten der Buss-Gruppe werden unter dem Namen „Buss Port Services“ zusammengefasst.

Das Logistik- und Logistikimmobiliengeschäft entwickelt sich erfolgreich

Ein Meilenstein in der Firmengeschichte war der Einstieg in das Logistik- und Logistikimmobiliengeschäft in den 90er Jahren. Der Bereich ist heute unter dem Namen Ixocon ein wichtiges Standbein der Buss-Gruppe. Das Geschäftsmodell basiert darauf, Logistikzentren zu entwickeln und nach erfolgreicher Fertigstellung an Investoren zu verkaufen. Einige Logistikimmobilien hält Buss im eigenen Bestand. Seit der Gründung des Geschäftsbereichs 1995 hat Ixocon 54 Projekte mit mehr als 800.000 m² Lagerfläche und einem Investitionsvolumen von mehr als 600 Mio. Euro realisiert. Geografischer Schwerpunkt war zunächst Hamburg. Heute entwickelt Ixocon Logistikimmobilien bundesweit.

Gründung von Buss Capital

2003 gründet Buss das Emissionshaus Buss Capital, das geschlossene Fonds im Bereich der maritimen Logistik konzipiert und vertreibt. Innerhalb weniger Jahre wird Buss Capital Marktführer bei Containerfonds und zugleich ein wichtiger Finanzpartner für Containerleasinggesellschaften. Im Jahr 2006 refinanziert Buss Capital die komplette Leasing-Flotte der chinesischen Leasinggesellschaft Florens für 860 Mio. US-Dollar. In den Folgejahren erschließt Buss Capital ab 2008 mit Immobilienfonds, Schiffsfonds und Fonds im boomenden Kreuzfahrtmarkt weitere Investitionsmärkte. Bislang haben rund 31.000 Investoren rund 1,1 Milliarden Euro Eigenkapital in insgesamt 88 Fonds und Direktinvestments sowie einen Alternativen Investmentfonds investiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen der platzierten Investments beläuft sich auf rund 2,5 Milliarden Euro.

Buss engagiert sich in der Schifffahrt

Die in Buss Shipping zusammengefassten Reedereiaktivitäten von Buss werden 2017 mit der Traditionsreederei Leonhardt & Blumberg fusioniert. Das neue Gemeinschaftsunternehmen betreibt mehr als 45 Containerschiffe. Die Befrachtung übernimmt Hanseatic Unity Chartering. Diese Gesellschaft mit Sitz in Hamburg und Singapur bündelt die Befrachtungsaktivitäten von fünf Reedereien: Bernhard Schulte, Reederei Nord, Borealis Maritime, Atlantic Lloyd sowie Leonhardt & Blumberg mit zusammen mehr als 210 Containerschiffen. Die Fusion erweist sich seit drei Jahren als ein ausgesprochen sinnvoller Schritt in der seit 2009 krisengeschüttelten Containerschifffahrt.

Buss baut den Bereich Windenergie stark aus.

Die Keimzelle des Bereichs Windenergie bildet das Buss Terminal in Eemshaven, das seit 2011 vorrangig als Basishafen für die Logistik von Offshore-Windparks in der Nordsee dient. Heute bietet Buss neben der Logistik von Offshore-Windenergieanlagen auch Installation und Service von Windkraftanlagen an Land und auf See an. Zuletzt kommen drohnenbasierte Inspektionsleistungen mit automatischer Schadenserkennung und wetterunabhängige Blattreparaturbühnen dazu. Darüber hinaus gründet Buss mit lokalen Partnern Joint Ventures in Frankreich und den USA, um mit den Märkten im Bereich der erneuerbaren Energien zu wachsen. Seit 2019 sind alle Windenergie-Aktivitäten von Buss in der Holding „Buss Energy Group“ gebündelt.

Rechtlicher Hinweis: Der Erwerb der oben genannten Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

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