Sie sehen keine Bilder? Klicken Sie bitte hier.
22.06.2018 · Newsletter Nr. 6/2018
Weiter zur Website

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Containermarkt befindet sich nach wie vor auf gutem Kurs: Der Containerumschlag steigt und die großen Leasinggesellschaften freuen sich über hohe Auslastungsraten. Dem Container selbst dürfen wir Hamburger in diesem Jahr gratulieren – im Mai feierte er hier sein 50-jähriges Jubiläum. Wenig erfreulich hingegen ist der Fall P&R, über dessen Entwicklung wir Sie auf dem Laufenden halten.

Mit freundlichen Grüßen aus der Hafencity

In dieser Ausgabe:
- Containerumschlag-Index erneut gestiegen – Flottenauslastung erreicht Rekord-Niveau
- 50 Jahre Container in Hamburg
- Der Fall P&R

Containerumschlag-Index erneut gestiegen – Flottenauslastung erreicht Rekord-Niveau

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) zeigt trotz weltweiter handelspolitischer Ungewissheiten weiterhin nach oben. Er ist im Mai 2018 gegenüber dem Vormonat von 131,1 auf 133,1 gestiegen.

Davon profitieren auch die Containerleasinggesellschaften. Die durchschnittliche Auslastung der drei börsennotierten Leasinggesellschaften Textainer, CAI und Triton erreichte im ersten Quartal 2018 mit 98,6 Prozent ein historisches Rekord-Niveau. 

50 Jahre Container in Hamburg

Der 31. Mai 1968 ist für den Hamburger Hafen die Geburtsstunde des Containergeschäfts. Denn an dem Tag machte das erste Vollcontainerschiff, die „American Lancer“, am Burchardtkai fest. Die standardisierte Stahlbox – der Container – war die Revolution für den internationalen Warentransport. Zunächst stellte sie jedoch die Häfen weltweit vor enorme Herausforderungen. Die großen Container-Terminale wie Eurogate oder Altenwerder in Hamburg mussten erst einmal entwickelt werden. Und so standen Schifffahrt und Hafenwirtschaft dem Container anfänglich skeptisch gegenüber. Sie fürchteten insbesondere die hohen Investitionen und Arbeitsplatzverluste. Am Ende war der Container aber die Voraussetzung dafür, dass Hamburg sich zu einem zentralen Ort für den Welthandel des späten 20. Jahrhunderts entwickelte.

Wie die Buss-Gruppe seinerzeit mit dem drastischen Wandel umgegangen ist, lesen Sie in einem Sonderheft der DVZ erschienenen Interview mit dem geschäftsführenden Gesellschafter der Buss-Gruppe, Dr. Johann Killinger, das Sie sich hier herunterladen können.

Der Fall P&R

Wie bereits im Newsletter vom 20. April geschrieben, haben uns in den vergangenen Wochen zahlreiche Anfragen betroffener Anleger und Vertriebspartner von P&R erreicht. Wir haben daher versprochen, Sie zu dem Fall auf dem Laufenden zu halten.

Die Bestandsaufnahme durch den vorläufigen Insolvenzverwalter ist noch nicht beendet. Wie Sie vielleicht aus der Presse erfahren haben, hat der Insolvenzverwalter allerdings erhebliche Unregelmäßigkeiten und Fehlbestände bei den vorhandenen Containern festgestellt. Dieses Thema muss unbedingt präzise aufgearbeitet werden. Kurzfristig ist allerdings noch deutlich wichtiger, welche Container noch in den relevanten Gesellschaften vorhanden sind oder diesen noch verfügbar gemacht werden können. Die Maximierung der Rückflüsse aus diesen Containern ist schließlich der wichtigste Ansatzpunkt, Verluste der Anleger möglichst gering zu halten.

Es wird also im Folgenden darum gehen, ein Weiterführungskonzept zu erarbeiten, das die bestmögliche Performance der Containerflotte sicherstellt. Dabei kommt einem professionellen und erfahrenen Assetmanagement eine besondere Bedeutung zu.

Gern stehen wir für Fragen von betroffenen Anlegern und Vertriebspartnern unter der Rufnummer 040 3198-1600 oder info@buss-capital.de zur Verfügung. 

 

 

Buss Capital GmbH & Co. KG
Bei dem Neuen Krahn 2
20457 Hamburg
Phone: +49 40 3198-1600
Fax: +49 40 3198-1648
newsletter@buss-capital.de
https:www.buss-capital.de