Buss Capital: Tankcontainerinvestments weiterhin im Fokus, Standardcontainer bieten wieder interessante Einstiegsmöglichkeiten

Tankcontainermarkt bleibt stabiles Investitionsumfeld / Standardcontainer bieten jetzt gute Wiedereinstiegsmöglichkeiten / Offshore-Containermarkt spürt deutlich Folgen der Ölmarkt- und Weltwirtschaftsentwicklung

Hamburg. Containerexperte Buss Capital legt sein Augenmerk derzeit auf zwei Teilcontainermärkte: den Tankcontainermarkt und den Standard-Containermarkt. In beiden sieht der Anbieter von Sachwertinvestments gute Investitionsmöglichkeiten. Anders als im Offshore-Containermarkt, der die Folgen der allgemeinen Weltwirtschaftslage und der stark zurückgegangenen Investitionen auf dem Ölmarkt derzeit deutlich zu spüren bekommt.

Tankcontainermarkt entwickelt sich weiterhin stabil
Bereits im vergangenen Jahr standen für den Hamburger Anbieter von Sachwertinvestments Tankcontainer als Anlageobjekte im Fokus. Sie finden ihren Einsatz im Transport unterschiedlichster Flüssiggüter und sind nach wie vor besonders gefragt. Seit Jahren wächst die weltweite Tankcontainerflotte im Schnitt um rund acht Prozent pro Jahr und nimmt mit einem Anteil von gut zehn Prozent einen immer größeren Stellenwert innerhalb der weltweiten Containerflotte ein. Trotz der deutlich gesunkenen Kaufpreise infolge kontinuierlich rückläufiger Stahlpreise, bietet die Vermietung von Tankcontainern nach wie vor solide Mietrenditen. So kündigte Buss Capital bereits ein erstes Direktinvestment nach Vermögensanlagengesetz an, bei dem es sich um ein Tankcontainerangebot handeln wird. Die Billigung des Verkaufsprospektes gemäß § 8 Abs. 1 Satz 2 Vermögensanlagengesetz durch die BaFin ist am 15. April 2016 erfolgt.

Standardcontainerpreise ermöglichen jetzt Einstieg zu historisch günstigen Preisen
Standardcontainer, die für den Transport nahezu aller Arten von Stückgut eingesetzt werden, bilden mit einem Anteil von gut 60 Prozent die größte Sparte innerhalb der weltweiten Containerflotte. Zwar ist die Nachfrage nach ihnen ebenfalls hoch – die börsennotierten Leasinggsellschaften Textainer, CAI und TAL meldeten auch im dritten Quartal 2015 wieder eine durchschnittliche Auslastungsrate von rund 95 Prozent – die Mietraten sind aber im seit 2013 deutlich zurückgegangen. Aus verschiedenen Gründen: Zum einen sind die Einkaufspreise neuer Standardcontainer noch drastischer gefallen als die für Tankcontainer – in den letzten drei Jahren vor allem aufgrund gesunkener Stahlpreise um gut 40 Prozent. Zum anderen drückte der scharfe Wettbewerb innerhalb des Leasingmarkts die ohnehin analog zu den Preisen gesunkenen Mietraten zusätzlich nach unten. Buss Capital zog daraus Konsequenz und verabschiedete sich zeitweise gänzlich von der Herausgabe neuer Standardcontainer-Investments. Ende vergangenen Jahres fielen die Neucontainerpreise jedoch auf rund 1.450 US-Dollar pro 20-Fuß-Container. Buss-Capital-Geschäftsführer Dr. Dirk Baldeweg: „Die Einkaufspreise von Standardcontainern sind mittlerweile so niedrig, dass ein Wiedereinstieg in Standardcontainer-Investments aus unserer Sicht sinnvoll ist. Deshalb schauen wir uns derzeit wieder Investitionsmöglichkeiten an. Auch unsere Tochter Buss Investment prüft derzeit für ihren geschlossenen Publikums-AIF Buss Investment 1 die Investition in eine Zielgesellschaft, die im Standardcontainermarkt tätig ist.“

Offshore-Containermarkt ist stark von Investitionseinbruch im Ölmarkt und allgemeiner Wirtschaftslage betroffen
Offshore-Container sind quasi die Versorger von Bohrinseln. Ihr Einsatz hängt damit sehr eng mit der Entwicklung des Offshore-Ölmarkts und den Erwartungen an dessen zukünftige Entwicklung zusammen. Deshalb leidet der Offshore-Containermarkt– anders als der Tank- und Standardcontainermarkt – schwer unter dem erneuten Einbruch des Ölpreises im Januar dieses Jahres. Ende Januar war er auf 28 US-Dollar pro Barrel und damit auf ein Dreizehn-Jahres-Tief gefallen. Hintergrund ist die Eintrübung der Weltwirtschaft und die daraus resultierende Erwartung an ein nachhaltig verlangsamtes Wachstum der weltweiten Ölnachfrage. Im Jahr 2015 sah diese Einschätzung noch deutlich positiver aus. Weil sich daher auch die mittelfristigen Prognosen negativ darstellen, haben die Ölfirmen, statt die Fördermengen zu drosseln, zahlreiche Projekte gestrichen oder weit in die Zukunft verschoben.

Die Konsequenz ist ein unerwartet deutlich gesunkener Bedarf an Offshore-Containern. Betroffen von der Entwicklung sind auch die Buss-Offshore-Containerdirektinvestments, für die das Management von Buss Global Direct Singapur zusammen mit Buss Global Holdings bereits eine Restrukturierungslösung erarbeitet hat. Das Konzept sieht unter anderem einen neuen Obermieter, der die Container künftig in einem Einnahmen-Pool betreiben wird, sowie eine Laufzeitverlängerung bis 2021 vor. Die betroffenen Investoren entscheiden in diesen Tagen, ob sie das Restrukturierungskonzept annehmen wollen.

„Das Restrukturierungskonzept ist unseres Erachtens eine gute Lösung, denn es ist wichtig, die Offshore-Containerflotte in der derzeit schwierigen Marktphase in ein stabiles Umfeld zu bringen. Wir sind zuversichtlich, dass Buss Global Holdings es gelingen wird, mittels des Restrukturierungskonzepts eine positive Rendite für alle Investoren zu erzielen. Zudem sind auch wir der Überzeugung, dass sich der Offshore-Containermarkt als Nischenmarkt mittelfristig wieder zu einem attraktiven Investitionsumfeld entwickeln wird“, so Baldeweg weiter. 


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Info Buss Capital

Buss Capital ist ein Anbieter von Sachwertbeteiligungen mit Fokus auf Container. Bislang hat Buss Capital 64 Publikumsfonds und Direktinvestments platziert. Die Tochter und Kapitalverwaltungsgesellschaft Buss Investment GmbH hat im Jahr 2015 den ersten geschlossenen alternativen Investmentfonds in den Markt gegeben. Bis Ende 2015 haben rund 30.000 Investoren rund 1,1 Milliarden Euro in Buss-Angebote investiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 2,4 Milliarden Euro. Davon wurden bereits 17 Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,7 Milliarden Euro erfolgreich wieder aufgelöst. Buss Capital hat seinen Hauptsitz in Hamburg und Schwesterfirmen in Singapur. Das Haus gehört zur 1920 gegründeten Hamburger Buss-Gruppe.


Pressekontakt
Anke Dissel
Leiterin Unternehmenskommunikation
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